Privatschule in den USA: Orte voller Möglichkeiten
In den USA befinden sich einige der besten und gefragtesten Universitäten der Welt. Harvard, Yale, MIT und Co. begründen den Ruf des Landes als Zentrum für Wissenschaft und Forschung. Diese hochkarätigen Bildungseinrichtungen benötigen immer wieder neue Talente und ein nicht unerheblicher Teil davon kommt von Privatschulen in den USA. Im Highschool-Alter besuchen in den USA etwa 10% eines Jahrgangs eine private Schule. Für internationale Schülerinnen und Schüler stellen diese eine sehr gute Option dar, um ein Auslandsjahr oder ein Semester an einer amerikanischen High School zu verbringen.
Das Schulwesen in den USA
Es gibt in den Vereinigten Staaten mehr als 30.000 Privatschulen, an denen über 5 Millionen Schüler unterrichtet werden. Von diesen Schulen bieten rund 12.000 einen Highschool-Zweig an, also die letzten Jahre vor dem Abschluss. Davon wiederum sind nur knapp 500 Internate, die anderen sind normale Tagesschulen. Das amerikanische Bildungssystem steht zum größten Teil unter der Aufsicht der Bundesstaaten. Diese lassen den Privatschulen meistens recht freie Hand und machen nur wenige Vorgaben. Dennoch orientieren sich die privaten Schulen oft an den Maßstäben, wie sie für öffentliche High Schools gelten, etwa was die Pflichtfächer angeht. Hinsichtlich der Schwerpunkte und grundsätzlichen Ausrichtung einer Schule, der Lehrmethoden, der angebotenen Wahlkurse und anderer Aspekte jedoch können sich Privatschulen in den USA teilweise recht deutlich voneinander unterscheiden. Das gilt auch für die Aufnahmekriterien, die individuell festgelegt werden.
Das Highschool-Jahr an einer Privatschule in den USA
Privatschulen in den USA nehmen nicht jeden auf. Sie alle haben einen Prozess eingerichtet, über den Bewerbung und Aufnahme geregelt werden. Da sie nicht staatlich finanziert werden, können sie auch Bewerber aufnehmen, die ihren Wohnsitz nicht in den USA haben. Diese Gelegenheit nutzen Jahr für Jahr viele Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, um sich den Traum vom Auslandsjahr in Amerika zu erfüllen. Am besten dafür geeignet sind Internate, bei denen neben der Schule auch Verpflegung, Unterkunft und Freizeit in den Gebühren enthalten sind.
Die Internate unterscheiden sich in diesen genannten Punkten allerdings auch voneinander. Keine Privatschule in Amerika ist wie die andere. Alle setzen ihre eigenen Schwerpunkte und haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Solche Unterscheidungsmerkmale sind zum Beispiel:
- Höhe der Schulgebühren
- Regionale Lage innerhalb der USA
- Tatsächliche Lage (städtisch, ländlich)
- Durchschnittliche Klassengröße
- Akademischer Anspruch
- Angebot an Wahlkursen
- Größe der Schule und Anteil der Internatsschüler
- Sportprogramme und Talentförderung
- Angebote in den Bereichen Kunst und Musik
- Freizeitangebote
Alle diese Punkte oder ein Teil davon können Aspekte sein, die einer Schülerin oder einem Schüler oder den Eltern besonders wichtig sind. Da ein Auslandsjahr an einer Privatschule in den USA immer mit einem nicht unerheblichen finanziellen Investment verbunden ist, erwarten Eltern natürlich, dass die amerikanische Schule, die das Kind besuchen soll, in möglichst vielen Punkten den Erwartungen entspricht. Noch bevor es an die eigentliche Bewerbung geht, muss also eine sorgfältige Auswahl der Schule erfolgen.
Mit Hilfe einer Internatsberatung an die Privatschule in den USA
Die meisten Familien betreten mit der Planung eines Auslandsjahrs an einer Privatschule in den USA relativ unbekanntes Terrain. Der Weg bis zum Beginn des Schuljahrs in Amerika ist lang und hat viele Etappen, die gemeistert werden müssen. Es empfiehlt sich daher, auf die Expertise und Erfahrung einer spezialisierten Internatsberatung für Amerika zurückzugreifen. So eine Beratungsagentur steht im ständigen Austausch mit den Schulen, kennt den Campus und die Umgebung oft persönlich und weiß, welche Schulen wirklich den Erwartungen und Wünschen einer Familie entsprechen. Sie blickt hinter die Bilder und Beschreibungen in Broschüren und Webseiten und schafft so eine Grundlage, auf der sich eine gesicherte Entscheidung treffen lässt.
Die Auswahl der passenden Schule ist der vielleicht wichtigste Schritt, um das Schuljahr im Ausland zum Erfolg zu machen – und die Bewerbung ist dann der entscheidende Schritt. Eine Internatsberatung, die auf die USA und Kanada spezialisiert ist, wird auch bei diesem Schritt gezielt helfen können. Die Experten wissen, wie eine Bewerbung abläuft und worauf die Schulen besonders achten. Zudem sind und bleiben sie der zentrale Ansprechpartner für alle Fragen, die im Laufe des Prozesses auftauchen werden. Wer also eine Internatsberatung für Amerika bei der Planung des Auslandsjahres am Internat in den USA mit ins Boot holt, macht sich das Leben nicht nur leichter, sondern verschafft sich auch einen deutlichen Informations- und Wissensvorsprung.
Welche Vorteile hat eine Privatschule in den USA?
Eine Privatschule bietet gegenüber einer staatlichen Schule viele Vorteile. Der Grund dafür ist vor allem die stärkere finanzielle Basis, auf der diese Schulen stehen. Das ermöglicht ihnen, mehr Lehrkräfte zu beschäftigen, die Einrichtungen modern zu halten und neue Programme zu entwickeln. Ganz besonders deutlich wird das, wenn es sich um ein privates Internat handelt. Die Schulgebühren und andere Einnahmen werden an Internaten nicht nur für den schulischen, sondern auch für den Freizeitbereich eingesetzt.
Aspekte, in denen sich die Vorteile eines privaten Internats zeigen, sind unter anderem:
- Die Auswahl der Fächer im Curriculum. Privatschulen haben die Möglichkeit, Lehrkräfte mit Spezialwissen zu beschäftigen, was oft dazu führt, dass ungewöhnliche und über das übliche Schulprogramm hinausgehende Unterrichtsthemen als Wahlfächer angeboten werden können.
- Kleine Klassen und individuelle Förderung. Im Vergleich zu öffentlichen Schulen haben die einzelnen Klassen an Privatschulen in den USA wesentlich geringere Schülerzahlen. Das bietet den Lehrkräften viel mehr Möglichkeiten, um Schüler entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten zu unterrichten.
- Ausstattung von Klassenräumen und Möglichkeiten für den Unterricht. Privatschulen in Amerika sind in der Regel Einrichtungen, die technologische Lösungen gerne in ihr Lehrangebot integrieren, sofern sie sinnvoll sind. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise ist Unterricht, der Zusammenhänge besser erklären kann und der oftmals auch positive Auswirkungen auf Motivation, Interesse und Mitarbeit der Schüler hat.
- Förderung von Sporttalenten. An amerikanischen Schulen hat Sport einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. Für junge Sportlerinnen und Sportler bieten sich hier sehr gute Möglichkeiten. Privatschulen in Amerika verfügen in der Regel über hervorragende Sport- und Trainingsanlagen und oft auch über professionelle Trainer, die ein junges Talent gezielt weiterentwickeln können.
- Förderung von Talenten in Kunst und Musik. Für Kunst, Tanz, Musik und Theater gilt ähnliches wie für den Sport. Privatschulen in Amerika sind auch in diesen Bereichen oft sehr gut ausgestattet und geben Schülern damit die Möglichkeit, ihre kreativen Talente einzusetzen und auszubauen.
- Das Land entdecken und erleben. Ein Schuljahr in Amerika dient immer auch dem Ziel, den Blick über den Tellerrand zu heben und ein anderes Land, seine Menschen und seine Kultur kennenzulernen. Private Internate in Amerika nehmen diesen Gedanken auf und bieten den internationalen Schülern ein interessantes Programm mit Ausflügen und außerschulischen Aktivitäten.
Wie werden Schüler an einer Privatschule in Amerika betreut?
Fürsorge und Betreuung sind zwei der Faktoren, an denen sich Privatschulen in Amerika besonders deutlich von anderen Schulen abheben. So können sich Eltern, die ihren Kindern ein Auslandsjahr in den USA oder Kanada ermöglichen, sicher sein, dass sie an privaten Internaten gut aufgehoben sind. Die Schülerinnen und Schüler leben dort nicht nur mit anderen Jugendlichen zusammen, sondern es gibt immer auch sogenannte Hauseltern. Das sind Lehrer oder andere Angestellte der Schule, die mit ihren Familien in eigenen Wohnungen im Wohnheim oder in dessen unmittelbarer Nähe leben. Sie sind die ersten Ansprechpartner für Fragen und Herausforderungen aller Art, stehen auch in Kontakt mit den Eltern in der Ferne und sind darum bemüht, gerade den internationalen Schülern eine Art Ersatzfamilie zu bieten.
Hinzu kommen weitere Anlaufstellen auf allen Ebenen. Dazu gehören die Lehrkräfte, die bei Verständnisproblemen auch außerhalb des Unterrichts weiterhelfen. Dazu gehören aber auch die Sporttrainer, Mitschüler und andere. Die meisten der Privatschulen in Amerika haben etwa College-Berater, Gesundheitspfleger und ein „Residential Life“-Team, das sich ausschließlich um die Internatsschüler kümmert. Eine Schülerin, die sich regelmäßig nicht an gemeinsamen Unternehmungen beteiligt; ein Schüler, der in einem Unterrichtsfach den Anschluss verloren hat oder jemand, der alleine mit gesundheitlichen oder emotionalen Schwierigkeiten zu kämpfen hat – so etwas gibt es an privaten Internaten in Amerika nicht. Jeder Schüler wird gesehen, niemand wird übersehen und es gibt ein stabiles Netzwerk zur Unterstützung in jeder Hinsicht.
Sprungbrett für große Karrieren
Es gibt unzählige Beispiele für erfolgreiche Karrieren, die an einer amerikanischen Privatschule begonnen haben. Man findet diese in den unterschiedlichsten Bereichen, etwa im Sport, in der Politik, in der Wissenschaft oder in der Kunst. So hat zum Beispiel der „Friends“-Darsteller Matthew Perry das Ashbury College besucht, Ariana Grande war an der North Broward Preparatory School und Uma Thurman besuchte die Northfield Mount Hermon School. Unter Nobelpreisträgern, Unternehmern und sogar unter US-Präsidenten finden sich weitere Beispiele für Absolventen von Privatschulen in den USA oder Kanada. Das heißt zwar nicht, dass diese Schulen die zwingende Voraussetzung für späteren Erfolg sind, aber sie sind eben sehr gut darin, vorhandene Talente zu fördern. Das wissen auch die Zulassungsabteilungen der besten Universitäten. So schaffen es Privatschulen in Amerika Jahr für Jahr, ihren Absolventen den Weg zu Top-Adressen wie Yale, Harvard oder dem MIT zu ebnen. Übrigens sind diese Schulen trotzdem keineswegs ausschließlich Eliteschulen. An allen Privatschulen in den USA und Kanada stehen großzügig gefüllte Töpfe mit Finanzhilfen zur Verfügung, die begabten Schülern aus allen gesellschaftlichen Schichten den Besuch ermöglicht.
Wie schafft man es an eine Privatschule in den USA?
Ebenso wie die Colleges und Universitäten können sich auch die privaten Internate in Amerika ihre Schülerinnen und Schüler selbst aussuchen. Es gibt daher ein Bewerbungsverfahren, dass alle durchlaufen müssen, unabhängig von Alter oder Herkunftsort. Dabei ist es ein Irrglaube, dass Privatschulen in Amerika ausschließlich die Bewerber mit den besten Noten oder den wohlhabendsten Eltern aufnehmen. Vor allem bei den Internaten stehen andere Motive im Vordergrund. Da dort nicht nur gemeinsames Lernen, sondern auch das Zusammenleben wichtig sind, achten die Internate auf eine Zusammensetzung der Schülerschaft, die eine starke Community ermöglicht. Das heißt zum Beispiel, dass der Anteil von Jungen und Mädchen ebenso eine Rolle bei den Überlegungen spielt wie der Anteil der internationalen Schülerinnen und Schüler. Je nach Schule können weitere Kriterien Anwendung finden: Wie viele aktive Spielerinnen und Spieler einer Sportart sind eingeschrieben? Wie viele Schüler brauchen Lernunterstützung? In welchem Jahrgang sind eher zu viele, in welchem eher zu wenige Schüler? Welche Bewerber engagieren sich für die Gemeinschaft, welche möchten in speziellen Projekten mitarbeiten?
Diese und weitere Ansätze können die Komitees beschäftigen, die für die Sichtung der Bewerbungen zuständig sind. Dabei sind allerdings nur wenige dieser Kriterien nach außen sichtbar, was ein weiterer guter Grund dafür ist, warum man auf die Dienste einer spezialisierten Internatsberatung für Amerika setzen sollte. Diese kennt sich mit den Profilen der in Frage kommenden Schulen gut aus und weiß schon im Vorfeld, wo ein Bewerber gute Chancen hat. Eine Bewerbung für eine Privatschule in den USA oder Kanada besteht aus mehreren Elementen, die unterschiedlich gewichtet werden. Die Coimbra Internatsberatung für Amerika erklärt die einzelnen Schritte und unterstützt bei der Zusammenstellung der Bewerbung zu einem überzeugenden Gesamtpaket.
FAQ
Wer kann eine Privatschule in den USA besuchen?
Private Schulen in Amerika stehen grundsätzlich allen offen, die ein Schuljahr in den USA oder Kanada erleben wollen. Um aufgenommen zu werden, muss man eine Bewerbung einreichen und die Schulgebühren bezahlen.
Wie teuer ist eine Privatschule in den USA?
Es gibt viele verschiedene Arten von Privatschulen in Amerika. Einige verlangen nur wenige hundert Dollar im Monat, weil sie zusätzlich aus anderen Quellen, z.B. Kirchen, finanziert werden. Es gibt aber auch Schulen, bei denen die Schulgebühren im Jahr bis zu $70.000 betragen können.
Was unterscheidet Privatschulen in den USA von öffentlichen Schulen?
Private Schulen können sich ihre Schüler selbst aussuchen. Sie sind dabei unabhängig von staatlicher Finanzierung und Vorgaben und können so zudem ihre Unterrichtsangebote vielfältiger gestalten. Privatschulen in den USA haben kleinere Klassen, eine moderne Ausstattung und bieten eine individuelle Förderung für jeden Schüler.


