Schuljahr in Amerika – Welche Regionen kommen in Frage?

Schuljahr in Amerika: Welche Region kommt in Frage?

Ein Schuljahr in Amerika zu verbringen ist schon alleine deshalb für viele ein großer Traum, weil Kanada und die USA so viel zu bieten haben. Weltberühmte Naturdenkmäler, lange Strände, faszinierende Großstädte, endlose Landschaften oder schneebedeckte Berge: Ganz gleich, in welcher Umgebung man sich am wohlsten fühlt, in Amerika findet man den passenden Raum dazu. Solche persönlichen Vorlieben spielen natürlich auch eine Rolle, wenn es darum geht, das Auslandsjahr in Amerika zu planen – wenn sie auch nicht die einzigen Kriterien für die Auswahl einer Schule sind.

 

Amerikanische Internate sind Spiegelbilder der Region, in der sie liegen

Nicht alle, die für ein Schuljahr im Ausland den Schritt über den großen Teich waren, waren zuvor schon einmal in Amerika. Aber selbst die Schülerinnen und Schüler, die schon häufiger in den USA oder Kanada unterwegs gewesen sind, dürften bereits alle Facetten dieser Länder kennengelernt haben – dafür gibt es einfach zu viele. Genau davon kann man sich bei der Suche nach einer passenden Schule inspirieren lassen. Die Schulen in Amerika sind in vielerlei Hinsicht die Vertreter ihrer Region. Und so wie man Kalifornien oder Hawaii als lebensfroh und bunt wahrnimmt, Idaho oder Saskatchewan als weitläufig und bodenständig und Toronto oder New York als postmodern und zukunftsorientiert, genauso bekommt man auch einen Eindruck von den Internaten, die man in diesen und anderen Regionen für ein Schuljahr in Amerika besuchen kann. Und so bietet die Auswahl der Schule für das Auslandsjahr für alle, erfahrene und weniger erfahrene Amerika-Besucher, die Möglichkeit, eine ganz neue Seite von Amerika zu entdecken.

 

Auswahl der Region für das Schuljahr in Amerika

Das Unterrichtsangebot, die Qualität der Lehre, die Ausstattung der Schulen, die Optionen für Kunst und Musik, die Freizeitangebote, die Sportanlagen, die Ausstattung der Boardinghäuser. Das alles und einige weitere Faktoren sind Aspekte, die man bei der Auswahl einer Schule für ein Auslandsjahr in Amerika betrachtet. Jeder Schüler und jede Schülerin bewertet diese Dinge individuell anders. Das gilt auch für die Wahl des Standorts. Für ein Schuljahr in den USA oder in Kanada finden sich überall in den beiden Ländern Internate, die gerne bereit sind, Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland aufzunehmen.

Im Prinzip steht Interessierten also ganz Nordamerika offen. Einige Standortkriterien, die dabei helfen können, die Auswahl etwas einzuschränken, sind:

  • Wetter und Klima
  • Ländliche oder städtische Lage
  • Nähe zu einer größeren Stadt
  • Entfernung zum nächsten interkontinentalen Flughafen
  • Nähe zu im Land lebenden Freunden oder Verwandten
  • Verfügbarkeit spezieller Sportgebiete (z.B. Surfing, Ski)

 

Regionen für das Schuljahr in Amerika

In den folgenden Regionen Kanadas und der USA gibt es Internate, die für ein Auslandsjahr in Amerika zur Verfügung stehen. Es gibt darüber hinaus auch gute Schulen in anderen Teilen beider Länder.

 

Kanada, Westen

Der Westen Kanadas ist eine Region, in der das Land schon einmal andeutet, wieviel landschaftliche Vielfalt es insgesamt zu bieten hat. Denn nördlich des vergleichsweise schmalen Streifens im Süden Kanadas, in dem die großen Städte liegen, erstreckt sich das Land ja noch mehr als 2000 Kilometer in den Norden. Die größte Stadt im westlichen Kanada ist Vancouver, die oft als eine der schönsten Städte Amerikas bezeichnet wird. Sie ist darüber hinaus der Ausgangspunkt, um auf die schöne, mehr als 400 Kilometer lange Vancouver Island zu reisen. Sie hat ein recht mildes Klima, ein Gebirge in der Mitte der Insel und viele sehr artenreiche Lebensräume und Naturschutzgebiete. So ist die Insel berühmt für die vielen in den angrenzenden Gewässern beobachtbaren Wale, aber auch für die hübsche Stadt Victoria, die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Vancouver Island ist der Standort gleich mehrerer toller Schulen für ein Schuljahr in Amerika, etwa die Brookes Westshore mit ihren neuen, modernen Gebäuden oder die Shawnigan Lake School mit eigener Sternwarte und eigener Fischzucht auf dem Schulgelände.

 

USA, Westküste

Kalifornien – es gibt wohl niemanden, der sich für ein Auslandsjahr in Amerika interessiert und mit diesem Begriff nicht einige Vorstellungen verknüpfen kann. Kalifornien nimmt den größten Teil der US-Westküste am Pazifik ein. Zu den berühmtesten Abschnitten in dem Bundesstaat zählen die lange Küstenlinie, die Sehenswürdigkeiten von Los Angeles und Umgebung und das Silicon Valley, Heimat der technologischen Neuerungen und Erfindungen. Mehrere Schulen in Kalifornien ermöglichen ein Schuljahr im Ausland. Etwa die San Domenico School, zwischen San Francisco und San Jose gelegen, mit einem beinahe schon überwältigend großen Angebot an Kursen. Oder die EF Academy, von der aus man in einer halben Stunde in Los Angeles ist. Oder die kleine, aber feine Besant Hill School in den Bergen bei Santa Barbara, die als eines von nur ganz wenigen Internaten in Amerika sogar kurze Schnupperaufenthalte von wenigen Wochen für internationale Schülerinnen und Schüler möglich macht.

 

Great Lakes

Die Großen Seen, das sind fünf riesige Seen zwischen Kanada und den USA, die zusammen den größten Süßwasser-Wasserkörper der Welt bilden. Die Seen sind so groß, dass sie wie Meere erschienen, mit Wellen, Strömungen und großen Tiefen. Rund um die Great Lakes liegen Städte wie Chicago, Detroit, Cleveland oder Milwaukee. Für ein Schuljahr in Amerika ist von der Region vor allem die kanadische Seite interessant. In Toronto, der größten Stadt des Landes und in der sie umgebenden Provinz Ontario liegen eine Vielzahl hervorragender Schulen. Beispiele sind das Ridley College, wo sich Schülerinnen und Schüler ihren Unterrichtsplan unzähligen Kursen je nach Neigung selbst zusammenstellen können oder die direkt am Seeufer liegende Lakefield College School. Für Mädchen gibt es mit der direkt in Toronto gelegenen Schule Branksome Hall noch eine weitere, sehr gute Alternative. An dieser Schule kann man neben dem Ontario-Diplom auch das International Baccalaureate (IB) machen.

 

Süden der USA

„Dahin, wo es warm ist“ ist zweifellos eine der häufigsten Antworten auf die Frage, wo es hingehen soll – nicht nur im Reisebüro, sondern auch in der Schulberatung. Zum Glück bietet der Süden der USA reichlich Orte, die dieser Erwartung entsprechen. Und vielleicht ist es nicht nur Zufall, dass es in diesen Regionen auch eine ganze Reihe von Internaten gibt, die gerne Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr in Amerika aufnehmen. Im sonnigen Texas etwa liegt die St. Stephen’s Episcopal School, die mit einem riesigen Kunst-, Musik- und Sportangebot punktet. In Alabama kann man die Indian Springs School besuchen, die zu den akademisch besten Schulen des Landes gehört. Und dann ist da natürlich noch Florida, das wohl gefragteste Reiseziel in den USA. Hier liegen zum Beispiel die unglaublich vielseitige und freundliche Saint Andrew’s School in Boca Raton oder die Windermere Preparatory School, die ihr ohnehin schon weitreichendes Sportprogramm noch um Akademien für Tennis und Schwimmen erweitert hat – natürlich mit eigenem Schwimmbad auf dem Campus.

 

Nordosten der USA

Die Region Neu-England im Nordosten der USA ist so etwas wie das Zentrum der Bildung. Rund um Städte wie Boston, Hartford oder Providence befindet sich ein Großteil der besten und bekanntesten Universitäten des Landes – und dazu gibt es eine lange Reihe von High Schools, deren hoher akademischer Anspruch diesen Hochschulen viele ihrer Studentinnen und Studenten zuführt. Viele dieser Schulen nehmen Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland für ein Schuljahr in Amerika auf und eröffnen diesen eine neue Art des Lernens: Kleine Klassen, spezielle Fächerangebote und eine hervorragende Ausstattung in der Lehre ebenso wie im Bereich Sport und Freizeit zeichnen diese Internate aus. Zu den vielen Schulen mit einem solchen, attraktiven Gesamtpaket gehören unter anderem die Frederick Gunn School in Connecticut, die Cushing Academy in Massachusetts oder die Northfield Mount Hermon School, ebenfalls in Massachusetts.

 

Ein Schuljahr in Amerika, ganz nach dem eigenen Geschmack

Diese Regionen, so verschieden sie auch sind, stellen letzten Endes nur einen Ausschnitt aus der großen Palette möglicher Lernorte für ein Schuljahr in Amerika dar. Auch außerhalb dieser Gegenden gibt es noch reichlich Angebote – wie wäre es zum Beispiel mit Hawaii, mit der kanadischen „Prärieprovinz“ Saskatchewan oder mit Schulerlebnissen im berühmten amerikanischen Südwesten?

Coimbra Schulberatung berücksichtigt bei der Zusammenstellung von Schulvorschlägen für Interessenten gerne regionale Wünsche und Vorlieben. In der Praxis zeigt sich aber oft, dass diese am Ende doch in den Hintergrund treten, weil die Internate andernorts eben auch mit sehr guten Angeboten überzeugen können. Letztlich entscheiden sich viele Schülerinnen und Schüler dann eben doch nach dem Bauchgefühl für oder gegen mögliche Internate, auch wenn vielleicht das eine oder andere vorher gesetzte Kriterium nicht erfüllt wird.

 

 

FAQ

 

In welchen amerikanischen Regionen stehen Schulen für ein Auslandsjahr zur Verfügung?

Internate, die ein Schuljahr in Amerika ermöglichen, gibt es in allen Teilen der USA und Kanadas. Es gibt einige Regionen, in denen besonders viele Schulen zu finden sind, darunter zum Beispiel die Neuengland-Staaten der USA und die kanadische Provinz Ontario.

 

Welche Region in Amerika sollte man für ein Auslandsjahr auswählen?

Das ist eine sehr persönliche Entscheidung, je nach individuellen Wünschen und Erwartungen. Auf jeden Fall ist die Auswahl so groß, dass allen Vorstellungen in Bezug auf die Region bei der Auswahl entsprochen werden kann.

 

Macht es einen Unterschied, in welcher Region in Amerika man ein Auslandsjahr macht?

Aus rein akademischer Sicht ist es in den USA unerheblich, in welchem Teil des Landes man ein Auslandsjahr macht – gute Schulen gibt es überall. In Kanada kann es unter Umständen sinnvoll sein, eine Schule in Ontario oder Québec zu besuchen, weil die dortigen Abschlussdiplome oft auch in Deutschland anerkannt werden können.

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